Reise in das Sommeratelier unseres Künstlers Alain Mieg

Unser schweizer Künstler Alain Mieg hat sich einen besonderen Ort  für seinen Sommeraufenthalt ausgesucht. Er hat sich für die Zeit vom Juli bis September 2007 in dem Wahlfahrtort Maria Plain niedergelassen, wo er nicht nur eine Ausstellung organisiert hat, sondern auch gleichzeitig in  einem Atelier neue Weke schafft und dort von der besonderen Atmosphäre und energetischen Kraft dieses Ortes,  zu größeren Werken inspiriert wurde .

Ich hatte das Vergnügen ihn in seinem Atelier zu besuchen und von seinen, in größeren Dimensionen erschaffenen Bilder, die zu Meisterwerken geworden sind, bezaubern zu lassen.

 

Alain Miegs Thema ist die Verbindung von Himmel und Erde. Seine Bilder stellen keine bestimmten Ort, sondern innere Landschaften dar, inspiriert vom Himmel mit seinen wechselhaften Wolkengebilden.

Die ungerahmten Bilder von Alain Mieg sind wie offene Fenster. Sie geben dem Betrachter das Gefühl, aus dem eigenen Raum hinaus, in grenzenlose, unberührte Ferne zu blicken. 

Eindrücke von Reisen verschmelzen im Traum zu Blicken an ferne Horizonte. Im Atelier wächst auf der Leinwand Schicht um Schicht das Abbild des Traumes. Die “Traumlandschaften” sind Zufluchtsorte, in denen der Künstler Freiheit und Ruhe findet. Und für den Betrachter können diese Bild gewordenen Gefühle Projektionsflächen für eigene Welten werden.

 Alain Miegs Kunst drängt sich nicht auf. Sie ist still und ladet ein, sich ihr zu nähern. Die Fragen die entstehen, stellt sich der Betrachter in der Intimität der eigenen Wahrnehmung.

Bei wechselnden Lichtverhältnissen bewirken die in Lasuren aufgetragenen Acrylfarben immer wieder neue Eindrücke. Wer sie zu sehen und zu verstehen beginnt, wird für die beruhigende Kraft des Himmels sensibilisiert.

Quelle: Die Kunst  von Alain Mieg

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